Nach einer kühlen Nacht sind wir nach Petrijanec zum Morgenkaffee gestartet. Danach fuhren im brettebenen Drautal – weiterhin gegen strammen Ostwind – über Varazdin nach Ludbreg. Die Temperaturen lagen tagsüber bei ca 25 Grad, es war bewölkt. Allein der böige Wind senkte die empfundene Temperatur unangenehm und zwang uns dennoch mit Jacken zu fahren. Von den Überschwemmungen entlang der Drau war hier in Kroatien wenig zu sehen, die aktuellen Pegelstände liegen ca. 2 m unter der Höchstmarke, dennoch ist der Boden durchweicht und mit Wasserpfützen übersät. In Ludbreg studierten wir vorsichtshalber noch einmal das Regenradar und sahen, dass uns die Regenschauer bedenklich nahe gekommen waren. So mussten wir bis Koprivnica noch einmal richtig „Gas“ geben und kaum waren wir angekommen und hatten uns im Supermarkt mit Essen versorgt, goss es auch in Strömen. Den Regenschauer saßen wir in einer Bar mit drei Weißweinschorlen aus. Allerdings konnten wir uns erst um 20:00 Uhr auf Quartiersuche machen und fanden eine Stunde später in der Nähe des Dorfes Hlebine, das für die kroatischen naiven Kunst bekannt ist, eine geeignete Schlafstätte.


















