Noch ein Nachtrag zum 03 Tag. Auf der Abfahrt vom Großglockner bis nach Obervellach goss es in Strömen. In der Blockhütte konnte ich zum Glück alle nassen Sachen trocknen, das erklärt das Chaos auf den Bild.
Heute ließen wir es etwas gemütlicher angehen – allein das Wetter zwang uns zu dieser Maßnahme. Schon am Morgen zeichnet sich die labile Wetterlage ab und am Nachmittag öffnete der Himmel die Schleusen. So mussten wir bis 18:00 Uhr in Spittal pausieren, um die Schauer vorbei ziehen zu lassen. Nach Villach zu unseren ausgespäten Campingplatz waren es noch 40 km – also hieß es „Gas geben“. Wir reichten Villach in der Dämmerung, aber zum Campingplatz ging’s nochmal 100 HM hinauf. In stockdunkler Nacht erreichten wir schließlich das“Wohnzimmer“, um dann festzustellen, dass dieser Campingplatz nur Clubmitgliedern offen stand – und das waren wir nicht! Zu allem Überfluss blieb Dieter beim Absteigen in den Pedalen hängen – zwei Platzwunden waren die Folge. Nach der notdürfdigen Erstversorgung, suchten wir in der Nacht noch einen Lagerplatz, den wir im nächsten Feldweg fanden.