11 Tag – von Neumühlen nach Schwarzenfeld

Die Nacht haben wir uns gut erholt und sind um 09:00 Uhr nach Cham gefahren. Das Frühstück fiel bei Dieter etwas „mager“ aus, weil sein Magen noch immer rebellierte. In Roding fanden wir einen Italiener und hier konnte auch Dieter seine Energiespeicher mit Spaghetti Aglio Olio auffüllen. Außerdem experimentierten wir nochmal mit der Routenplanung, weil Dieter der 100 m hohen Anstieg kurz hinter Roding nicht gefiel. Ein Fußweg war in meiner Karte direkt an der Regen eingezeichnet und auch Dieters Navi fand den Pfad. Also wagten wir die Routenänderung und wurden mit einem romantischen Weg belohnt. Allerdings mussten wir ein Teilstück des „Wurzelwegs“ schieben, aber dafür kürzten wir auch gehörig ab. Entlang der wunderschönen Regen erreichten wir am Nachmittag Nittenau, wo uns die Hitze zu einer erneuten Pause zwang. Da unsere weitere Route ins Naabtal Richtung Kemnath führt, beschlossen wir, die Regen zu verlassen und nach Schwarzenfeld in nordwestliche Richtung zu fahren. Über gut ausgebaute Radwege, vorbei an den Seen des Tagebau der ehemaligen Maxhütte erreichten wir am Abend Schwarzenfeld. Da Dieter sehr müde war, suchten wir ohne Abendessen unseren Schlafplatz – und fanden einen wunderschönen öffentlichen Badesee. Nach einem erfrischenden Bade ging’s dem Meister aber wieder so gut, dass er sogar zu Scherzen aufgelegt war.

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