14. Tag (12.08.2010)

Heute morgen sind wir um 9.30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein gestartet. Nach 25 km haben wir Szentendre erreicht. Ein malerischer und in diesem Maße auch touristischer Ort: Es sind sehr viele Leute aus allen Herren Ländern auf der Straße.

Dann fuhren wir 20 km durch die Vorstädte von Budapest. Die Autofahrer fahren aggressiv, aber da kommen sie bei uns gerade recht. Am Ende hat der Stadtindianer mit dem Namen „DermitderFahrradglockeOrdnungschafft – aberkeineroteAmpelkennt“ wieder ein Stück fränkische Verkehrserziehung geleistet.

Ansonsten hat Budapest viel „Substanz“. Wenn sich Prag die „Goldene Stadt“ nennt, dann müsste Budapest die „Diamantene“ heißen – beeindruckend. So lange wie heute abend sind wir noch nie gefahren: Um 22 Uhr haben wir unser Nachtquartier (einen Baustoffhof) bezogen. Wir campieren auf der Straße vor dem Hof und die freundlichen Arbeiter haben vor unser Zelt ein Warndreieck aufgestellt, damit uns kein Auto überrollt.