19 Tag von Oberpinswang nach Landsberg

Auch in der Nacht blieben wir vom Regen verschont. Allerdings mussten wir am Morgen nach nur zwei Kilometern Fahrt bereits zur Frühstückspause einkehren, weil es in Füssen regnete und wir den Regen „aussitzen“ wollten. Das gelang uns über den Tag ganz gut, weil die Regenfront vor uns nach Norden weiter zog. Allerdings hatten wir mit einem böigem Gegenwind zu kämpfen, der uns das Vorankommen in der welligen Landschaft erschwerte. Aber was für eine Landschaft, dieses Voralpenland, ich denke, die Bilder sprechen für sich. War in Vorarlberg allenthalben der Lockruf des schnellen Geldes in einer von der Schickeria dominierten Bergwelt zu spüren, herrschte in Tirol gelassene Beschaulichkeit, kamen an der Nahtstelle zwischen Allgäu und dem Pfaffenwinkel aber die Seele und der Geist zur Ruhe. In Lechbruck legten wir einen „Zwangsstopp“ mit Kaffee und Reifenflicken ein. Für heute entschlossen wir uns einen Campingplatz anzusteuern. Im Römerkessel mit dem „Schönsten Biergarten Bayerns“ aßen wir zu Abend und erreichten den Campingplatz in Landsberg erst mit Einbruch der Dunkelheit.

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