Ausgeruht und gut gestärkt, traten wir heute die letzte Etappe unserer Reise an. Im Hauptbahnhof Berlins konnte ich nach einer kleinen Wartezeit von nur 25 Minuten, während der ich immer die Werbekampagne der Bahn – „Wir sorgen für Mobilität“ – vor Augen hatte, eine Fahrkarte nach Kronach lösen. Da man in der Warteschlange Zeit hat, bleibt es nicht aus, dass man über den Sinn dieses Slogans (… ist der Spruch nun kontraindiziert oder gar eine Persiflage …) reflektiert. Für die lange Wartezeit entschädigte mich aber der kompetente und prompte Service am Schalter. Über das weite brandenburgische Land, Leipzig und Saalfeld sind wir schließlich in Kronach angekommen.
So nähert sich für uns die Zeit des Heimkommens einerseits und andererseits die des Abschiednehmens von euch. Wir hoffen ihr hattet an unseren Reiseberichten ein bisschen Freude.
Wir bedanken uns für die vielen Kommentare und Aufmunterungen, die ihr uns während der Reise geschrieben habt.
Was bleibt für uns als Fazit:
Vieles, was wir uns in unseren kühnen Vorstellungen des „wilden Ostens“ ausgemalt hatten, wurde übertroffen – und zwar in positiver wie in negativer Hinsicht. Besonders krass bleibt uns das soziale Gefälle zwischen Stadt und Land in Erinnerung. Wer Erholung sucht, kann sich getrost ein anderes Reiseziel suchen – für Abenteuerer, Desperatos und Goldgräber aber heißt die Devise „Auf in den Osten“.
Bis zum nächsten Jahr
Dieter und Uli
August 2012