Unser Schlafplatz war vorzüglich gewählt. Die Betonsteine, auf denen wir schliefen, lieferten bis in den Morgen die behagliche Wärme einer Fußbodenheizung und das Wasser des Inns kühlte die Luft auf erträgliche Temperaturen. Entlang des Inns fuhren wir bis Erl, um hier beim „Erler Bäck“ ausgiebig zu frühstücken. Kufstein zog uns mit dem größten Rock- und Pop-Festival Westösterreichs „Kufstein Unlimited“ in seinen Bann bevor wir unsere Routenplanung neu anpassten. Wir beschlossen die kürzere, aber steilere Route über Scheffau zu nehmen. Der noch nicht frei gegeben Radweg warnte mit einem Hinweisschild, dass das Befahren lebensgefährlich sei. Aber alles ging gut und so erreichten wir am Nachmittag Ellmau. Den Energieschub für die letzten 500 Höhenmeter bis zur Alm lieferte Pasta und alkoholfreies Bier. Als ob die Bergetappe nicht alleine schon schwer genug wäre, kauften wir im Supermarkt nochmals kräftig ein. Aber schließlich müssen wir uns auf der Alm selbst versorgen, da half kein Jammern meinerseits ob der zusätzlichen 5 Kilo. Beim Aufstieg entlud sich die schwüle Luft in einem heftigen Gewitter, das uns zu einer längeren Pause Zwang. Aber schließlich erreichten wir um 18:00 Uhr unser Ziel.






























