12 Tag – von Schwarzenfeld nach Gabelohe

Heute morgen mussten wir um 04:30 Uhr unser Zelt vor der herannahenden Sturmfront sichern. Der böige Wind war so heftig, dass wir es für besser hielten, einen geschützteren Platz aufzusuchen. Zum Glück war am See eine Hütte, die unseren Ansprüchen entsprach. Das Zentrum der riesigen Gewitterzelle lag über Nürnberg, die Bewegungsrichtung war ostwärts, sodass uns das Unwetter nur streifte. Am Morgen mussten wir bei kühlen Temperaturen bis nach Pfreimd für das Frühstück radeln – die hiesige Stadtkapelle lud zum Feste ein. Nach dieser Stärkung fuhren wir bei zunehmend schwülerer Luft nach Unterwildenau, wo wir die Naab mit einer Brotzeit verabschiedeten und von nun an der Haidenaab folgten. Bei Pressath schlug die Überentwicklung bereits in erste Tropfen um und zwang uns zur Weiterfahrt bis Kemnath. Wir hatten Glück und wurden nur auf den letzten Metern vom Regen eingeholt. In Kemnath gönnten wir uns noch ein festliches italienisches Abendmahl. Unterdessen hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten noch eine Weile fahren, bis wir einen geeigneten Schlafplatz fanden.

Schreibe einen Kommentar