Heute morgen haben wir uns in Sinzig von der Laber verabschiedet und sie der Donau übergeben. Als Resümee stellen wir fest, dass die Laber im Oberlauf kaum als Fluss zu erkennen ist. Mal zeigt sie sich, mal scheint sie vom karstigen Gestein verschluckt zu werden. Im Unterlauf gräbt sie sich pittoresk in den Kalkfels, gesäumt von Magerwiesen zur rechten und linken. Hier hat uns der Fluss ein bisschen an die Wiesent erinnert. In Regensburg haben wir ausgiebig gefrühstückt, gleichwohl es schon Mittag war. Zugleich haben wir auch unsere Route konkretisiert: Wir werden nun bis Straubing der Donau folgen und fahren dann zur Vils weiter. Das Wetter ist weiterhin drückend, aber heute schiebt uns ein strammer Nordwestwind voran. Das führte dazu, dass wir in den „30iger Zonen“ einiger Ortschaften gemahnt wurden, das Tempolimit zu respektieren. Kurz vor Wörth haben wir eine lauschige Hütte gefunden, an der wir unser nasses Equipment trocknen konnten. Aufgrund des starken Windes war dies eine Sache von Minuten, nur wäre uns dabei fast das Zelt in die Donau geflogen. In Straubing machten wir Abendbrot und fuhren in südlich Richtung bis Trieching weiter.




















