18 von Reghin nach Sovata

Die letzte Etappe mit 100 Kilometer und zwei Pässen bei über 30 Grad hat doch ihren Tribut gefordert. Heute fiel Dieter das Aufstehen schwer und so sind wir erst um 12:00 Uhr losgefahren. Nach zwei Kilometern haben wir in Reghin bzw. Sächsisch Regen den ersten Stopp eingelegt und unser Müsli im öffentlichen Park gegessen.

Das Handy konnte ich an die Kabeltrommel eines Handwerkers hängen, so dass auch dieses Problem gelöst war. Um 14:00 Uhr haben wir uns dann auf die letzten 44 Kilometer nach Savato gemacht. Wir beschlossen die kürzeste Route, nämlich die Staatsstraße 153 zu nehmen, auch wenn diese über einige Berge führte.

So sind wir durch ein romantisches Tal, vorbei an verschlafenen Bergdörfern, in denen offensichtlich die Zeit stehen geblieben ist, bis nach Chiheru de Jes gekommen. Die obligatorische Pause vor dem nächsten Pass nutzen drei Kinder, um uns ein bisschen näher zu inspizieren. Insbesondere die kleine Katharina hat es uns angetan.

Kaum des Rumänischen mächtig, versuchte sie mit uns Deutsch zu sprechen. Ihr großer Bruder erzählte uns, dass der „Dada“ in Berlin arbeitet und nur selten nach Hause kommt. Interessant fanden wir auch, dass die Gräber für den unbekannten Soldaten mit der Aufschrift „Antihitlerist“ versehen waren.

Um 18:00 Uhr waren wir dann endlich in Savato und fanden auch ein schönes Hotel. Zur Feier des Tages sind wir noch in ein Restaurant gegangen, wo ich neben zwei Gläsern Rotwein auch einen hiesigen Schnaps bestellt habe.

Bekommen habe ich ein großes Glas mit „Baraki“ – Parag hätte bestimmt seine Freude am guten Trester gehabt. Gut „gefüllt“ bin ich dann um 23:00 von meinem „privaten Schützenfest“ nach Hause gewackelt. So wie ich gehört habe, sollten es einige auf dem Kronacher Freischießen bis 4:00 Uhr ausgehalten haben. Da lobe ich mir doch meine Bescheidenheit.

1 thoughts on “18 von Reghin nach Sovata

  1. Hahaha… ich hau mich weg, Köstliche Morgenlektüre bei bereits 30 Grad hier im Garten. Ihr seit ja endlich ma gescheid geworden und habt euch was gekönnt, das finde ich gut. Und um auf das Thema hier zu Hause zu kommen: Da scheint es Tussis zu geben, die trotz Ihres „hohen“ Alters noch immer richtig Hardcore unterwegs sein können ….., man höre und staune!!!!!! Euch beiden einen schönen Radelsonntag & liebe Grüße aus dem „Suff-Nelken-Land“ Kronich!

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